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Das Rössl ist tot – es lebe das Rössl!

Liebe Freunde des THEATER SOMMER KLAGENFURT,

gestern wurde vor vollem Haus die allerletzte Vorstellung der Erfolgsproduktion „Im Weißen Rössl am Wörthersee – keine Operette, doch völlig aus der Fassung“ gespielt. Das war eine ganz besondere Derniére, denn diese Produktion hat dem gesamten Team und vor allem auch den zahlreichen Besuchern große Freude – und außerdem eine sehr schöne Fortsetzung beschert!

Das „Rössl“ ist abgespielt – es lebe das „Rössl“! Noch bis 21. Juli 2012 wird der zweite Teil „Im Weißen Rössl am Wörthersee – Das verflixte zehnte Jahr!“ im Innenhof des wunderschönen Stadthaus Klagenfurt aufgeführt. Und heute, werter Leser, haben wir wieder ein ausverkauftes Haus, denn unsere Besucher erwartet eine ganz besondere Vorstellung:

Das war der zweite „Bittwoch“ 2012 – außerdem der ergiebigste und damit der wohl erfolgreichste ever! Herzlichen Dank an dieser Stelle unserem tollen Publikum, das diese Vorstellung auch für uns zu einem besondern Erlebnis werden ließ!

Mit dem „Spezialmenü“ schliessen wir den heurigen „Bittwochs“- Kreis und bescheren unserem Publikum einen außergewöhnlichen Theaterabend. Zum einen werden uns „ROTE NASEN  Clowndoctors“ Einblick in ihre Arbeit gewähren und zum anderen wird jeder Besucher mit mindestens einem der zahlreichen Geschenke nach Hause gehen, die der THEATER SOMMER KLAGENFURT die letzten beiden „Bittwochs“ geschenkt bekommen hat. Wir freuen uns über das sensationelle „Bittwochs“ – Publikum und darüber, gemeinsam mit unseren Besuchern und den Casinos Austria das Kärntner Team von „ROTE NASEN Clowndoctors“ zu unterstützen!

Der erste der beiden „Bittwoch“.  Abzustauben gibt es für unsere Gäste heute Abend mehr als genug! www.bittwoch.at

Schon etwas wehmütig – aber auch mit Stolz auf das bereits Erreichte, gehen wir in unsere letzten Vorstellungen für das heurige Jahr und hoffen auch Sie (sofern Sie noch Karten ergattern sollten ;), in einer unserer Vorstellungen begrüssen zu dürfen!

„Im Weißen Rössl am Wörthersee – keine Operette, doch völlig aus der Fassung“, 2012, foto by Marion Puschitz

Alles Liebe,

Wilhelm Prainsack

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Ein Kommentar

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Mit hochgekrempelten Ärmeln! Die Organisation des THEATER SOMMER KLAGENFURT, Klagenfurt am Wörthersee, Kärnten

Werte Leser,

mein Name ist Wilhelm Prainsack und gemeinsam mit Robert Saringer bin ich für die Organisation des THEATER SOMMER KLAGENFURT verantwortlich. Dies ist der erste Blog meines Lebens und ich nehme mir der Einfachheit halber heraus, Sie auf diesem Blog zu duzen!

Also: Hallo!

Vielleicht hast Du schon einmal im Innenhof des Stadthaus Klagenfurt eine Vorstellung des THEATER SOMMER KLAGENFURT erlebt. Für die Akteure und uns Organisatoren ist es natürlich wichtig, dass alles wie geschmiert läuft und auch das Publikum eine Leichtigkeit überkommt. Dass hinter dieser Leichtigkeit ein Haufen Arbeit steckt, kannst Du Dir bestimmt vorstellen. Da geht es, um nicht zu sehr ins Detail zu gehen, zuerst mal darum, ein Stück auszuwählen mit dem sich der THEATER SOMMER KLAGENFURT präsentiert – welches Dich und viele andere glücklich machen soll!

Wir sind dankbar, durch die Stadt Klagenfurt und das Land Kärnten unterstützt zu werden und betrachten diese öffentlichen Förderungen keineswegs als selbstverständlich – vielmehr als Basis, nach weiteren Mitteln zu suchen und als Auftrag, verantwortungsbewusst aussergewöhnlich gute Arbeit abzuliefern! Wenn finanzielle Ressourcen knapp sind, gilt es, die Ärmel hochzukrempeln und zu versuchen, aus den zur Verfügung stehenden Mitteln ein Optimum herauszuholen – das macht kreativ! Aus einer gewissen Not heraus sind schon großartige Dinge entstanden. So auch bei uns: Seit Beginn an arbeiten wir mit einem kleinen Ensemble, welches viele Rollen übernimmt. Für die Darsteller bedeutet das zwar schweisstreibende Arbeit, dafür jedoch die dankbare Herausforderung, sich von vielen Seiten zu präsentieren und das ganze Können auszuspielen! Uns macht das unglaublichen Spass und dieser überträgt sich auch auf unser Publikum. Stichwort: Authentizität!

Natürlich soll dieses Theaterstück unsere Handschrift tragen und zu etwas ganz Besonderem werden. Dafür wird es in einem langen Prozess be- und überarbeitet, zerpflückt, mit anderen Stücken vermengt, danach wieder zusammengesetzt um dann den Prozess noch einige Male von vorne zu beginnen. Schliesslich wollen wir dir die Geschichte aufregend erzählen, dich etwas fordern und vor allem: dich überraschen! Heraus kommt im Idealfall etwas Großartiges. Dass man das ganze proben muss, ist klar. Und dafür muss man Geld aufstellen, weil ausschliesslich durch Einnahmen durch den Kartenverkauf lässt sich kaum ein Kunstprojekt  finanzieren. Wie sagt man so schön? Ohne Geld keine Musik. Und ohne Musik kein THEATER SOMMER KLAGENFURT!

Na dann: Konzept ausarbeiten, Ziele definieren, Indikatoren festlegen, ein Team zusammenstellen dem man Vertrauen entgegen bringt, Kompetenzen zuordnen, eine genaue Kostenrechnung durchführen, einen Finanz-, Marketing- und Zeitplan erstellen und dann das Ganze zu Papier bringen. Das an sich ist zwar wahnsinnig interessant, aber auch sehr zeitaufwendig und erfordert profunde Branchenkenntnisse! So mancher unter Euch wird wissen, dass bereits in dieser Phase viele ambitionierte Projekte zu Grabe getragen werden… Dann gilt es um Subventionen anzusuchen, persönliche Gespräche zu führen. Für mögliche Sponsoren werden individuelle Konzepte gestaltet, Kontakt hergestellt und das persönliche Gespräch gesucht!

Und dann hat man immer noch kein Geld – im Gegenteil, es steckt schon drinnen: Grafikerkosten (ein gutes Konzept verlangt nach einer attraktiven Verpackung), Druckkosten, Portogebühren, Kilometer etc. Das ganze spielt sich in unserem Fall zwischen September und November ab und wird sich noch bis in den April reinziehen. So nebenbei machen wir den Geschäftsabschluss der vergangenen Spielzeit, legen den öffentlichen Stellen den Finanzabschluss vor, rühren schon etwas die Werbetrommel für das kommende Spieljahr, betreuen & adaptieren die Homepage, telefonieren, treffen Menschen, schreiben Mails, telefonieren, treffen noch mehr Menschen und so weiter und so fort. Immer noch mit dem Risiko im Hinterkopf, dass wir an der Finanzierung scheitern könnten. Was dann wiederum Konsequenzen mit sich ziehen würde: Zu diesem Zeitpunkt hängt bereits ein Rattenschwanz an Ausgaben an uns. Der Grafiker, der ja nicht umsonst arbeiten will (und so soll es sein), ein Autor, der schon begonnen hat ein Stück zu bearbeiten, Schauspieler, die mindestens ein halbes Jahr vorher engagiert werden müssen und sich die Zeit freihalten und letztendlich auch die Reputation (weniger die privat erbrachten finanziellen Vorleistungen oder der immense zeitliche Aufwand) der Organisatoren. Es kommen einige Rückschläge, aber auch überaus positive und sehr erbauliche, beflügelnde Nachrichten!

Wir stecken mitten in diesem Vorbereitungsprozess. Die letzten Jahre haben wir etwas Lehrgeld gezahlt und glücklicherweise viel daraus gelernt (ein gutes Investment;)! So sind wir heuer im Planen schon in einem weit fortgeschrittenen Stadium. Und wenn es dann soweit ist und Du in einer unserer Vorstellungen sitzt, wirst Du von all dieser Arbeit nichts mitbekommen. Und so soll es sein. Du willst einen unvergesslichen Theaterabend erleben! Daran arbeiten wir.

Alles Liebe & bis bald

Wilhelm Prainsack

THEATER SOMMER KLAGENFURT

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