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Ein Albtraum über Neustadt

Liebe LeserInnen,

Ende August durften wir bereits zum zweiten Mal eine unsere Produktionen in Wiener Neustadt, der Allzeit Getreuen, zur Aufführung bringen. Nachdem wir letztes Jahr direkt am Hauptplatz „gerösselt“ haben, waren wir diesmal im Innenhof der Theresianischen Militärakademie – der ältesten der Welt, zu Gast! Im letzten Blog wurde das heurige Sommerwetter schon abgehandelt… nur soviel zu Wiener Neustadt: der erste Vorstellungstag war wunderschön, am zweiten haben Rekruten alles für uns trockengewischt – super Service & herzlichen Dank an die Jungs vom Heer!

Vorstellung im Innenhof der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt! Foto: Österr. Bundesheer

Vorstellung im Innenhof der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt; Foto: Österr. Bundesheer

Zwei Nachmittage / Abende wurde probiert und schon war unser Ensemble fit für die  Wiederaufnahme. Zwischendurch blieb etwas Zeit, sich in dem historischen Gemäuer umzusehen. Besonders gefallen hat die St. Georgs-Kathedrale – eine spätgotische, dreischiffige Hallenkirche, in der der „letzte Ritter“, Maximilian I. „zwischen Himmel und Erde“ begraben liegt. Genau unter der Kirche war unsere Garderobe untergebracht und die Fassade mit der Wappenwand diente als Kulisse für das illustre Treiben in Ein Sommernachtsalbtraum – nach Billy Shakespeare, doch völlig aus der Fassung.  Einen Fernsehbeitrag zur Aufführung sehen Sie im Kulturmagazin von WNTV.

Es wird gerockt! Foto: Österr. Bundesheer

Marie Luise Neuschitzer, Jan Nikolaus Cerha, Eva Reinold und Jörg Reifmesser (v.l.n.r.) rocken in bester Laune; Foto: Österr. Bundesheer

Uns hat dieses Gastspiel wieder viel Freude gemacht und wir möchten uns  herzlich bei der KME Wr. Neustadt für die Organisation, bei den Mitarbeitern vom Stadttheater Wr. Neustadt für den reibungslosen Aufbau sowie die tolle Unterstützung, beim österreichischen Bundesheer und Hr. Oberst Kerschbaumer und natürlich dem phantastischen Neustädter Publikum herzlich bedanken! Wir kommen sehr gerne wieder!!!

"The final Curtain" für "Ein Sommernachtsalbtraum"; Foto: Österr. Bundesheer

„The final Curtain“ für „Ein Sommernachtsalbtraum“; Foto: Österr. Bundesheer

Der Sommernachtsalbtraum ist ausgeträumt

Mit der zweiten Vorstellung in der Milak fiel auch endgültig der Vorhang für Ein Sommernachtsalbtraum! Für mich persönlich war es eine sehr schöne Arbeit mit unserem gewohnt spielfreudigen Schauspielensemble, und all den anderen großartigen MitarbeiterInnen des THEATER SOMMER KLAGENFURT. Und so freuen wir uns auf neue herausfordernde Theaterprojekte – so, wie es unser Kuschel-Hard Rock Sänger Lovely Lyxi sagen würde: „Rock on“!

Hermine & Lovely Lyxi Alyxander in Aktion; Foto: Österr. Bundesheer

Hermine & Lovely Lyxi Alyxander turteln in der Militärakademie; Foto: Österr. Bundesheer

Ciao,

Wilhelm Prainsack

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Aufbau & Proben

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Ein Kommentar

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HALBZEIT! Eva Reinold meldet sich mit einem Zwischenbericht aus dem Stadthaus

Halbzeit beim THEATER SOMMER KLAGENFURT und die Stimmung wird immer besser! Trotz einiger Wetterschwierigkeiten haben wir die Premiere und sechs Folgevorstellungen äußerst motiviert über die Bühne gebracht.

Sommernachtslptraum

Der Aussichten für die nächsten Tage stimmen uns zuversichtlich, dass auch die kommenden Vorstellungen gut besucht sein werden und wir somit viele Menschen durch unseren Sommernachtsalbtraum jagen dürfen! Wir haben nur ein kleines Problem: unser sehr verkehrter Autor Georg Maria Rauber ruft uns täglich mehrmals aus seinem Basislager, dem Wiener Kaffeehaus Siebenbrunnen an, um sich nach der Stimmung im Team zu erkundigen bzw. um immer wieder kleine inhaltliche Verbesserungsbefehle (sic!) zu geben. Wir versichern ihm dann zwar stets, dass die Stimmung bestens und dass unserer Ansicht nach das Stück auch jetzt schon ein Hit sei, es also keiner inhaltlichen Veränderungen mehr bedürfe, doch er lässt einfach nicht locker. Mir scheint die Premiere hat ihn derart bewegt, ihm vor Augen geführt was Theater alles sein kann, dass er sein Stück immer besser machen möchte um der darstellerischen Brillanz gerecht zu werden. Dabei konnten wir bloß so gut sein, weil sein Stück so komplett war. Ein Teufelskreis also… Ich denke, dass ihm die Kärntner Luft gut täte. Kein Wunder, dass man gedanklich nicht loslassen kann, wenn man immer nur in verrauchten Wiener Kaffeehäusern sitzt, noch dazu als Nichtraucher!

Ansonsten ist die Stimmung wie gesagt top! Ich glaube dieses Jahr hat wieder ein hiesiger Politiker demonstrativ Wasser aus dem türkisblauen Wörthersee getrunken, um zu beweisen wie hoch dessen Qualität ist… Uns muss man das nicht mehr beweisen, schließlich spielen wir schon seit fünf Jahren Theater in Klagenfurt und lieben nicht nur das Wasser des Sees, sondern auch die Schnitzel im Theaterkaffee und den kühlen Hugo am Lendkanal.

Stichwort Hugo

Unser lieber Kollege Jörg Hugo Reifmesser (Regie) und meine Wenigkeit (Autorin), wir haben so nebenbei auch noch das Kinderstück „Till und Ella – eine Eulenspiegelei“ auf die Beine gestellt und auch das kommt bei Jung und Alt sehr gut an! Und jetzt der absolute Oberhammer: als wäre das alles nicht genug, habe ich auch noch einen Musical- und Operettenabend hier im Stadthaus geplant, und zwar mit meinem geliebten Trio, den „Schmetterlingen im Bauch“!

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Mein Gott, ich freu mich so! Es war zwar ein anstrengendes Jahr bisher, aber so ein Sommer in Kärnten das ist was Herrliches! Da kann man arbeiten und gleichzeitig relaxen. In Wien geht das nur selten.

Also: „Schmettlinge im Bauch“ – 6. Juli um 19:30 Uhr.

Dann: „Till und Ella – eine Eulenspiegelei“ noch am 12. und 19. Juni

uuuuund „Ein Sommernachtsalbtraum“ täglich von Dienstag bis Samstag noch bis 19. Juli!

Alles Liebe,

Eva Reinold

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